Ärgerliches

Freitag, 8. Februar 2013

Kein Atomstrom durch die Hintertür!!!

Die Bundesregierung plant, Strom aus der russischen Exklave Kaliningrad über eine Unterseetrasse (klick!) durch die Ostsee nach Deutschland zu bringen. Aus einem Atomkraftwerk, das hauptsächlich für den Stromexport nach Deutschland gebaut werden soll.

Damit nicht genug: Die Trasse soll auch noch von EU-Geldern finanziert werden.

Wie passt das zusammen? Einerseits beschließt die Bundesregierung nach der Fukushima-Katastrophe den Atomausstieg, andererseits unterstützt das FDP-geführte Wirtschaftsministerium ungeniert auch weiterhin die Atomkraft.

Wie konnte Herr Minister Rösler - wie jetzt erst bekannt wurde - unmittelbar nach dem Ausstiegsbeschluss im Sommer 2011 über russischen Atomstromimport verhandeln? Und wie kann er jetzt, im Januar 2013, beschließen, dass auch künftig über Hermesbürgschaften (klick!) der Bau von Atomkraftwerken im Ausland abgesichert wird?

Der am vergangenen Wochenende überraschend gefasste Beschluss des Wirtschaftsministers, auch künftig den Bau von Atomkraftwerken im Ausland über Hermesbürgschaften zu unterstützen, ist besonders dreist. Denn der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung hatte sich Ende 2012 einvernehmlich gegen Bürgschaften für Atomgeschäfte im Ausland ausgesprochen und festgestellt: "Kernkraftwerke sind nicht förderfähig".

Alles kein Problem, sagt Herr Rösler: Der Atomausstieg sei eine innerdeutsche Angelegenheit, die mit Auslandsgeschäften nichts zu tun hat. Und Stromimporte — welcher Art auch immer — seien letztlich eine Entscheidung der beteiligten Unternehmen.

Das sehen wir anders, Herr Rösler!

Auch im Rahmen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Drittländern müssen Beschlüsse des deutschen Bundestags ihre Gültigkeit haben. Der Atomausstieg darf nicht durch die Hintertür zum Spielball wirtschaftlicher Interessen werden.

Gefunden bei "Umweltinstitut München e. V."

Mittwoch, 20. Juni 2012

Wir wiederhooooolen . . .

Wenn ich mir meine Fernsehprogramm-Zeitschrift so durchschaue, und an meine vierteljählichen Fernseh- und Rundfunk-Gebühr in Höhe von € 53,94 denke, möchte ich die eigentlich gar nicht mehr bezahlen. Leider komme ich darum nicht herum.
Der Grund meiner Zweifel sind die ständigen Wiederholungen fast sämtlicher Sendungen. So lange das die sog. "Freien" machen, kann man sich ja nicht beschweren, denn die verdienen ihr Geld auschließlich mit der Werbung. Die betreiben die "Öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten" zwar auch, aber zusätzlich werden die genannten Gebühren kassiert.
Es ist ja auch nicht so, dass gelegentlich mal ein Film wiederholt wird, nein – es gibt jetzt schon die Wiederholung von der Wiederholung – und das manchmal am gleichen Tag.
Zum Glück können wohl die meisten Menschen auf eine umfangreiche DVD-Sammlung zurückgreifen, so dass man das Fernsehprogramm, bis auf einige aktuelle Sendungen, getrost vergessen kann.

Euer

Freitag, 30. März 2012

Papier ist geduldig

Wir haben eine Fernsehzeitschrift abonniert, die wöchentlich von einem Zusteller in den Briefkasten gesteckt wird. Gelegentlich ist sie etwas feucht vom Regen, aber was ich heute im Kasten fand, trieb mir den Zorn ins Gesicht.

Mit einem Anruf beim Verlag erreichte ich eine Neuzustellung der Zeitschrift.

Ein sonniges Wochenende wünscht Euch

Euer

Samstag, 10. März 2012

Lasst Euch nicht täuschen!

„30 % weniger Fett im Vergleich zu gemischtem Hackfleisch“ verspricht Netto für die „Zubereitung aus Hackfleisch gemischt mit pflanzlichem Eiweiß“, seit 2010 unter der Eigenmarke „Viva Vital“ im Handel. Nur: Das Netto-Produkt hat in der Regel sogar mehr Fett als frisch durch den Fleischwolf gedrehtes Hackfleisch von der Theke! Dafür wird nämlich in der Regel höherwertiges, mageres Fleisch verwendet. Netto aber nimmt billigeres, fettreiches Ausgangsmaterial, streckt es mit Wasser, Weizeneiweiß und Mehl und bewirbt diese Kreation schlussendlich als fettreduziert. Dabei ist es schlichtweg 30 % weniger Fleisch. Plus Streckmittel. Diese „Innovation“ lässt sich Netto im Vergleich zu seinem Standard-Hackfleisch auch noch mit einem satten Aufpreis bezahlen und lässt sich das „Streckmittel“ für „Viva Vital“, in erster Linie Wasser, demzufolge mit etwa 90 Cent je 100 Gramm bezahlen – mehr als das Doppelte vom reinen Hackfleischpreis! Das muss wirklich ein edles Wasser sein, das Netto da unters Fleisch mischt. Nie war weniger Fleisch im Hack als bei Nettos „Zubereitung“, nie war schnittfestes Wasser so teuer. Wenn Ihr bei Netto mal Dampf ablassen wollt, klickt mal diesen Link an:
http://www.abgespeist.de/viva_vital/mitmachen/beschwerde_e_mail_an_netto/index_ger.html

Ich wünsche trotzdem allen Besuchern meines Blogs ein „schmackhaftes“ Wochenende.

Euer

Montag, 10. Oktober 2011

It's a long way . . .

Der Bowdenzug des Radantriebs meines Rasenmähers gab Anfang Oktober seinen Geist auf, indem er kurz vor dem Abriss war. Bei M*x B*h*, wo ich den Rasenmäher vor ein paar Jahren kaufte, bestellte ich also einen neuen Bowdenzug.
Heute rief ich dort an, um mich nach dem Teil zu erkundigen. Auskunft des Lageristen: „Der kommt Ende Oktober. Die haben sehr lange Lieferzeiten, denn diese Bowdenzüge kommen aus Fernost.“ Na, Mahlzeit!

Sonntag, 24. Juli 2011

Womit . . .

. . . haben wir das verdient? Während sich bei Elke der weißblaue Himmel zeigt, beschert uns Petrus in Hamburg das perfekte Herbstwetter mit Sturm, Dauernieselregen und +10°. Vielleicht denkt Petrus mal daran, von der Klima-Erwärmung einen kleinen Teil auch in den Norden zu schicken.

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Immerhin, gestern begannen die sog. „Hundstage“, die heißeste Zeit im Jahr. Wenn die vorbei sind – wird es dann noch kühler?

Euer
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Donnerstag, 21. Juli 2011

Wer hat mein Blog so zerstört?

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Heute wunderte ich mich, dass sämtliche Bilder meines Blogs verschwunden sind. Ich hatte sie immer bei www.piccube.de hochgeladen und den Link in mein Blog eingefügt. Auf der Website von Piccube hat sich jetzt aber ein anderer breitgemacht und alle meine Fotos werden wohl auf Nimmerwiedersehen im Nirvana verschwunden sein. Ich könnte k****n!

Euer
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Mittwoch, 27. April 2011

Die Mülltrennung . . .

. . . sollte eigentlich für jeden selbstverständlich sein. So stehen z. B. bei uns am Haus 4 (in Worten: vier) verschiedene Müllgefäße. Ein blaues für Papier, ein gelbes für Wertstoff, ein grünes für Bioabfälle und ein graues für den Restmüll.

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Einige Menschen scheinen das Wort „Mülltrennung“ jedoch falsch zu verstehen. Sie trennen nicht den Müll, sondern sie trennen sich von dem Müll. Das geschieht auf übelste Weise, indem sie ihn einfach säckeweise bei Nacht und Nebel am Straßenrand entsorgen.

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Diese Säcke liegen schon seit zwei Wochen bei uns an der Bushaltestelle, von irgendwelchen menschlichen Säcken dort abgelegt. So einfach ist für manche Schmutzfinken die Mülltrennung die Trennung vom Müll.

Euer
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Freitag, 4. Februar 2011

Frisch auf den Müll

Im Blog von Irmgard fand ich einen Beitrag, der mir die Haare zu Berge stehen ließ. Dort fand ich einen Film, der sich mit der Lebensmittelvernichtung in Europa befasst. Hier nur ein paar Schlagzeilen daraus:

>Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll!<

>Das Essen, das wir in Europa wegwerfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren.<

>500.000 Tonnen Brot werden jählich in Deutschland weggeworfen und zum Teil verbrannt, weil Brot den gleichen Heizwert wie Holz hat.<

>Deutsche Haushalte werfen jährlich für 20 Milliarden Euro Lebensmittel weg. Das ist so viel, wie der Jahresumsatz von AL*I Deutschland.<

>In Deutschland werden jährlich 15 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Das sind 500.000 Lkw voll. In einer Reihe würden sie von Berlin bis Peking reichen.<


Ich empfehle jedem, sich den Film einmal anzuschauen. Mir drängt sich Frage auf, wie man diese Überproduktion von Lebensmitteln stoppen kann. Wir alle müssen diese Riesenverschwendung von Lebensmitteln schließlich an der Kasse mitbezahlen. Müssen Tomaten unbedingt weggeworfen werden, nur weil sie nicht die richtige Farbe haben? Als Kind habe ich einmal gelernt, dass das Wegwerfen von Lebensmitteln SÜNDE sei.

Allen Blogbesuchern wünsche ich ein angenehmes Wochenende.

Euer
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Donnerstag, 6. Januar 2011

Wo rohe Kräfte . . .

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. . . sinnlos walten. Das obere Foto zeigt ein ehemals rundes Gefäß aus Feuer verzinktem Metall, nachdem die Herrschaften von DHL es in den Händen hatten.

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Gekauft habe ich es in Hagen bei einem großen Werkzeugversender und sollte eigentlich der Verbrennung von kleinen, unkompostierbaren Gartenabfällen dienen.

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Allerdings hat man sich beim Versender auch niemand Gedanken gemacht, als man diesen Hohlkörper in einen schlichten Pappkarton steckte. Nun warte ich auf die Abholung der Tonne, denn ich habe sie natürlich reklamiert.


So sollte die Tonne eigentlich aussehen (Bild bitte anklicken)
Euer
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