Historisches

Samstag, 25. Juni 2011

12 Uhr mittags

Dieser Beitrag könnte sowohl zu Brigittes Aktion „Alte Schätzchen“

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als auch zur Uhren-Aktion von Frau Waldspecht passen.

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Meine Fotos zeigen eine goldene Taschenuhr, die mir mein Vater im Jahre 1966 hinterließ und die er Anfang des 20. Jahrhunderts wiederum von seinem Vater erhielt.

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Mein Vater wäre am 19. Juni 2011 übrigens 108 Jahre alt geworden. Leider ist er schon mit 63 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen.

Euer
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Sonntag, 20. Februar 2011

Krempel oder altes Schätzchen?

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Eine weitere Aktion von Brigitte (Blechi) ist das Thema “Krempel, Chaos, alte Schätzchen”.

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Ich finde, in diese Reihe passt gut dieses Relief, das bei uns eine Wand des Wohnzimmers schmückt. Es ist 67 cm hoch und Frau Stellingers Großvater hat es vor vielen Jahrzehnten von einem Franzosen erworben. Mehr ist darüber nicht bekannt. Der Künstler dieser durchaus guten handwerklichen Arbeit ist leider auch nicht bekannt.

Euer
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Sonntag, 9. Januar 2011

Münze

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picCube-Bilderhosting Extra für das Foto geputzt habe ich diese Münze. Es ist ein kanadischer Dollar, der 1967, anläßlich des 100-jährigen Bestehens des Dominion of Canada herausgegeben wurde. Mein Cousin, der viele Jahre im kanadischen Bergbau tätig war, hat sie mir vor 44 Jahren geschenkt.
Um sie durch die Bohrung eines Loches nicht wertlos zu machen, habe ich sie in eine Fassung einarbeiten lassen, damit man sie als Schmuck um den Hals tragen kann.

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Euer
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Mittwoch, 17. November 2010

Nichts ist älter als die Zeitung von gestern, . . .

. . . aber es gibt noch ältere!


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Vor vielen Jahren kaufte ich von einer Kollegin eine Zeitung. Erscheinungsdatum: 30. September/1. Oktober 1939. Die Zeitung ist also exakt so alt wie ich. Dann war sie Jahre lang verschwunden. Vorgestern fand ich sie beim Aufräumen des Kellers wieder.


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Die Zeitung trieft vor Hetze und Lügen. Da wird von deutsch-russischer Freundschaft geschrieben, obwohl der Überfall auf Rußland schon längst beschlossene Sache war.


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Man beachte den respektlosen Ton den Engländern gegenüber. Die Propaganda-Maschine lief auf Hochtouren.


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Montag, 25. Oktober 2010

Minderheiten in Deutschland

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Als wir uns vor gut zwei Wochen in Sachsen aufhielten, fielen mir die zweisprachigen Orts- und manchmal auch Straßenschilder auf. Unsere Gastgeber klärten mich auf, daß es sich dabei um die sorbische Übersetzung handelte. In diesem Teil Deutschlands ist ein slawisches Volk beheimatet. Es sind deutsche Staatsbürger, deren Muttersprache Sorbisch ist. Sie gehört der Familie der slawischen Sprachen an. Sorbisch wird neben der deutschen Sprache gesprochen und an über 50 Schulen in Sachsen und Brandenburg gelehrt.
Wer sind die Sorben? Die Sorben sind ein westslawisches Volk in der Lausitz. Nach der Sprache unterscheidet man Obersorben und Niedersorben (auch Wenden genannt). Die kulturellen Zentren sind Bautzen bzw. Cottbus. Einst siedelten die Vorfahren der heutigen Sorben, im Verlaufe der großen Völkerwanderung in den Jahren 600-900 n.Chr., in den Gebieten Elbe und Oder, bzw. Ostsee und Erzgebirge. Von dem kulturellen Reichtum zeugen u.a. die Stadte- und Ortsnamen in der Region. Zum Beispiel ist Dresden, der Name der Landeshauptstadt von Sachsen, vom altsorbischen Wort Dreždany (Sumpf- oder Auwaldbewohner) abgeleitet. Seit dem die Sorben im 10. Jahrhundert ihre Eigenständigkeit verloren haben, wurden sie mehr und mehr unterdrückt. Durch die wachsende Dominanz der deutschen Kultur und Sprache führte und führt immer mehr zum Verlust der Sorbischen Sprache und Kultur. Wie viele Sorben es noch gibt, kann niemand genau sagen. Man rechnet, daß es noch 20.000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60.000, die sagen "JA, ich bin Sorbe".
Sorbisch zählt inzwischen zu den am meisten bedrohten Sprachen, da viele Eltern ihre Sprache nicht an ihre Kinder weitergegeben. Diese Entwicklung wird mit großer Sorge verfolgt. In Zeiten, in denen Schulen geschlossen werden und kein Geld für Sorbisch-Sprachkurse und AGs in Schulen vorhanden ist, wird es mehr und mehr zum Kampf um jeden Millimeter. Die sorbische Sprache ist der entscheidende Identifikations-Faktor für die Menschen im sorbischen Siedlungsgebiet, außerdem die gelebten Bräuche und die Kultur. Für Sorben, die der Arbeit wegen in die Fremde ziehen, wird die Sprache umso wichtiger.
(Quelle: sorben.org)

Wer sich dafür interessiert, hier eine sorbische Volkstanzgruppe: http://www.youtube.com/watch?v=KfOwXL0JlgE&feature=related

Montag, 23. August 2010

MontagsMemories III.

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Angela möchte von mir wissen, ob ich auch einen Plattenspieler hatte. Aber ja — Plattenspieler, Schallplatten, Tonbandgerät, Kassettenrecorder, Kofferradio, mobiler CD-Player, MP3-Player — alles durch. Letzterer tut noch seinen Dienst und ca. 70 Schallplatten, Singles und LPs, habe ich auch noch.


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Leider fehlt mir ein Plattenspieler, nachdem der letzte abgeraucht ist. Meine erste Schallplatte war eine aus Schellack, die mit 78 U/min abgespielt wurde. Sie hieß „Der Mond hält seine Wacht“ (wehe, es lacht jemand!) und wurde von Peter Alexander gesungen. Beim Du-Kanal (YouTube) ist sie leider nicht mehr verfügbar. Ist ja auch schon etwa 55 Jahre her.

Samstag, 21. August 2010

Noch mehr alte Schätze

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Idee von Brigitte (Blechi)

Beim Aufräumen des Bodens fand ich unter alten Mahagonibrettern einige Holztafeln in der Größe von 60 x 27 cm mit wunderschönen Intarsienarbeiten vom Opa meiner Frau. Sie stammen nachweislich aus dem Jahre 1904, sind also 106 Jahre alt und sehen deshalb auch etwas ramponiert aus. Eigentlich sehr schade drum.


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Erkennbar sind aber verschiedenfarbige Hölzer, die mit großer Präzision zu Bildern zusammengefügt sind. Ich nehme an, dass sie als Notenablage für verschiedene Steinway-Flügel dienen sollten.
Wenn Ihr die Bilder anklickt, seht Ihr sie vergrößert und könnt so die Arbeiten noch besser erkennen.


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Freitag, 20. August 2010

Ein altes Schätzchen

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Auch ich möchte mich gern an Brigittes Aktion "Krempel, Chaos, alte Schätze" mit Wort und Bild beteiligen. Zunächst wollte ich ein paar Fotos veröffentlichen, die mich zeigen. Würde doch prima zu Krempel und alte Schätzchen passen, oder? Ich habe mich dann aber doch für ein anderes Objekt entschieden, das ich mit "altes Schätzchen" bezeichnen möchte.

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Es handelt sich um ein Nähkästchen, das Frau Stellingers Opa vor über 100 Jahren für seine Frau gefertigt hat.

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Im Inneren befindet sich ein Einsatz und darunter viel Platz.

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Besonders schön ist der Deckel des Kastens, den eine hübsche Intarsienarbeit schmückt. Der Opa war Klavierbauer bei der Firma Steinway & Sons und somit, was die Holzver- und -bearbeitung betrifft, ein absoluter Könner.

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Passend zum Nähkasten gibt es einen Stopfpilz, der allerdings nur noch selten gebraucht wird.

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Dieser Stopfpilz bestand in seiner Rohform aus dünnen aneinandergeklebten hellen und dunklen Holzplättchen, die dann anschließend gedrechselt und geschliffen wurden, bis die Form des Stopfpilzes vollkommen war. Sind das nicht zwei edle Schätzchen, die Frau Stellinger schon vor Jahrzehnten geerbt hat?

Ein schönes und vielleicht sonniges Wochenende wünsche ich Euch allen!

Dienstag, 19. Januar 2010

Es war einmal . . .

. . . ein junges Ehepaar. Die junge Frau zeigte Anzeichen einer Schwangerschaft. Jahrmarktmusik und ein fröhliches Treiben umgab die beiden, denn sie befanden sich auf dem „Hamburger Dom“, dem Volksfest des Nordens. Vor einer Schießbude blieben die beiden stehen. „Schau mal, ist der nicht drollig? Den hätte ich gern,“ und zu ihrem Mann gewendet fragte sie: „Schießt Du mir diesen Teddy?“ Zielsicher und mit geübtem Blick schoß er alle Tonröhrchen von dem darin verborgenen Draht. Der Teddy war seiner und stolz überreichte er seiner Frau den kleinen, mit Holzwolle gefüllten, Plüschkameraden. Das war im Frühling des Jahres 1939.
Im Oktober dieses Jahres, einen Monat nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges, gebar die junge Frau einen Knaben und sie nannten ihn Jürgen. Der Teddy hat bis heute noch keinen Namen. Er heißt einfach nur Teddy.

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Sein ganzes Leben hindurch begleitete Teddy den Jungen und er wurde sein liebstes Spielzeug. Er mußte mit auf Reisen und war bei sämtlichen Prüfungen dabei. Auch bei der Gesellenprüfung des mittlerweile jungen Mannes und beim Erwerb des Führerscheins — immer war Teddy, natürlich verborgen in einer Tasche oder einer Jacke, dabei.

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Nun, im stolzen Alter von 71 Jahren — der Teddy, ich noch nicht ganz — sieht er schon etwas an- und abgegriffen aus. Kein Wunder, nach dem, was er alles erlebt hat. Nun begleitet er mich ständig im Auto und bringt mir hoffentlich weiterhin Glück. Nicht, daß ich etwa abergläubisch wäre — ich doch nicht. Toi, toi, toi . . .
So, nun habe ich Euch, wie angekündigt, mein anderes Kuscheltier vorgestellt.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Die Zahl der Woche

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Gestern hatten Frau Stellinger und ich unseren 49. Hochzeitstag. Danke für Eure "versteckten" Glückwünsche und die anderen lieben Kommentare. Wir kommen aus dem "Feiern" ja kaum noch heraus. ;-)
Die Keramikfliesen müssen noch warten. Erst einmal muß ich mich informieren, was die Verlegerei kostet.
Ich freue mich, daß Euch das Wolkenbild gefällt. Es ist ein HDR-Foto.

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