Umwelt

Mittwoch, 19. September 2012

Trinkt Ihr auch . . .

. . . so gern zwischendurch mal einen Espresso? Dann bitte aber nicht mithilfe der Coffepads, wie sie Neudeutsch heißen. Die mit Kaffee gefüllten Metallkapseln haben es in sich. Für 35 Tassen Espresso werden rund 40 Gramm Aluminium für die Kapseln benötigt. Für eine 250-Gramm-Packung Espresso aus einem eingeschweißten Vakuumpaket, die ebenfalls für 35 Tassen Espresso reicht, werden lediglich zwei bis drei Gramm Aluminium benötigt.

Euer

Sonntag, 13. März 2011

E10-Verweigerung

Obwohl mein Auto diesen umstrittenen Sprit, der aus Mais, Getreide, Zuckerrohr oder Rüben hergestellt wird, vertragen würde, tanke ich ihn nicht! Warum müssen Lebensmittel dafür verwendet werden, nur damit wir unsere Blechkisten weiter fahren können und Millionen Menschen Hunger leiden? Denn Ethanol wird aus Nahrungsmitteln hergestellt, mit enormem Energieaufwand sowie dem Einsatz großer Mengen von Düngemitteln und Pestiziden.

In Deutschland selbst wachsen bereits auf 240.000 Hektar Ackerfläche Weizen, Gerste und Zuckerrüben für die Ethanolproduktion. Doch die mit Abstand größten Ethanolproduzenten weltweit sind die USA und Brasilien. Da unsere heimischen Anbauflächen nicht ausreichen und die Produktionskosten bei uns hoch sind, wird Ethanol vor allem massenweise aus Brasilien importiert. Die Ethanol-Einfuhren der Europäischen Union aus Brasilien belaufen sich auf etwa 1,5 Millionen Kubikmeter pro Jahr. Angebaut wird das tropische Süßgras auf riesigen industriellen Monokulturen. Schon neun Millionen Hektar sind in dem südamerikanischen Land mit den grünen Zuckerrohrwüsten der Großgrundbesitzer, Investoren und multinationalen Konzerne belegt. (Quelle: Neue Rheinische Zeitung)

Tropenwälder werden abgeholzt und es entstehen viele Millionen Hektar Monokulturen. Enorme Mengen kostbaren Wassers werden zur Bewässerung der Felder und für die industrielle Produktion vergeudet.

Die Schäden an Mensch, Natur und Klima, die durch den Anbau und Einsatz von Agrosprit angerichtet werden, übersteigen sogar die der Erdölindustrie. Neben Zuckerrohr breiten sich in Brasilien auf weiteren 24 Millionen Hektar Soja-Monokulturen aus, aus denen sogenannter Biodiesel hergestellt wird. Neu gezüchtete Varianten von Zuckerrohr und Soja einschließlich genetisch manipulierter Pflanzen machen selbst den Anbau im Amazonasregenwald möglich. Die grüne Lunge der Erde liegt im Sprühnebel von Pestiziden und ist das Versuchslabor der Genindustrie. (Quelle: Neue Rheinische Zeitung)

Wie gesagt — E10 kommt mir nicht in den Tank, auch wenn Superbenzin demnächst abgeschafft wird. Dann tanke ich lieber Super Plus, der zwar teurer ist, aber mit dem ich mehr Kilometer fahren kann.

Ob Eure Autos den Kraftstoff mit 10% Ethanol vertragen, könnt Ihr hier nachschauen.

Nachtrag: Heute, auf den Tag genau vor 30 Jahren, habe ich mir das Rauchen endgültig abgewöhnt.

Euer
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