Alltägliches

Donnerstag, 9. März 2017

Änderungen

Namen sind Schall und Rauch! Dennoch wundert es mich, dass ich in meinen Kommentaren gelegentlich mit einem anderen Vornamen als meinem richtigen angesprochen werde. Mein "Pseudonym" (Stellinger) habe jetzt in meinen richtigen Vornamen geändert. Ich heiße auch nicht Karl-Heinz, sondern – siehe unten.

Wir ändern morgen, wir ändern heut'
wir ändern wütend und erfreut,
wir ändern ohne zu verzagen,
an allen sieben Wochentagen.

Wir ändern teils aus purer Lust
mit Vorsatz teils, teils unbewusst.
Wir ändern gut und auch bedingt,
weil ändern immer Arbeit bringt.

Wir ändern resigniert und still
wie Hinz und Kunz es haben will;
die Alten ändern und die Jungen,
wir ändern selbst die Änderungen.

Wir ändern, was man ändern kann
und stehen dabei unsern Mann.
Ist ein Plan auch gut gelungen,
bestimmt verträgt er Änderungen.

Wir ändern deshalb früh und spät
alles, was zu ändern geht.
Wir ändern heut und jeder Zeit,
zum Denken bleibt uns wenig Zeit.

Und wenn wir dann genug geändert,
dann haben wir uns auch verändert,
denn durch die ew'ge Änderei
geht unser Leben schnell vorbei.

Und steh'n wir dann am Himmelstor,
der alte Petrus steht davor;
dann ist's soweit, jetzt bleibt's dabei
vorbei ist's mit der Änderei.

Euer

Donnerstag, 13. August 2015

Gedanken im Wartezimmer

Heute musste ich mal wieder zu "meinem" Kardiologen. Pünktlich um ¾10, wie vereinbart, stand ich "auf der Matte". Im Wartezimmer war "full house". Ich ließ meinen Blick schweifen. Aha, überwiegend ältere Menschen — wie ich. Ein Ehepaar kam herein, nahm auf den letzten beiden freien Stühlen Platz — und schwieg sich an. Neben mir saß ein Herr in einer türkisfarbenen Jogging-Hose, die wohl lange keine Waschmaschine von innen gesehen hatte und die mit einem breiten Gummiband am Herunterrutschen gehindert wurde. Der Mann schlurfte zu einer Kaffeemaschine, die auf einem Tisch in der Ecke den Wartenden zur Verfügung stand. Er ließ sich, da er seine Brille vergessen hatte, von einem anderen Patienten die Funktionsweise der Höllenmaschine erklären; besser gesagt, er ließ sich von ihm den Kaffee, in Ermangelung der nötigen Sehschärfe, zubereiten.

Ich betrachtete mir den vermeintlichen Holzfußboden, der ganz passabel aussah und sich als Palisander ausgab, was er allerdings nicht war. Ich erkannte an der sich ständig wiederholenden Maserung und den immer gleichen "Astlöchern", dass es sich um bedrucktes Holz, nämlich Laminat, handelte. Nach einer Stunde, das sich anschweigende ältere Ehepaar hatte tatsächlich ein paar Worte gewechselt, harrte ich immer noch der Dinge, die da kommen sollten. Die Wartenden waren inzwischen alle schon einmal aufgerufen worden, kehrten aber, nach kurzer Zeit, fast alle wieder zurück. Auch neue Patienten betraten den Warteraum. Endlich mal eine Abwechslung, denn die anderen Gesichter kannte ich ja alle schon.

Langsam begann ich zu ermüden. Mein Kopf neigte sich, der Müdigkeit wegen, nach vorn. Da war er wieder, der "Hochstapler-Fußboden". Ob ich mir einen Kaffee hole? Eine Stimme, die meinen Namen rief, riss mich, nach 65 Minuten Wartezeit, aus der Beinahe-Schlafphase.

Frohgemut stapfte ich hinter der Sprechstundenhilfe her, die mich in einen Raum verwies, den ich schon kannte. Ultraschall war wieder mal angesagt. Nach 10 Minuten war ich damit durch und wurde einen langen Gang entlang geleitet. Ein paar Stühle standen vor diversen verschlossenen Türen. Auf einem der Sitzmöbel nahm ich Platz und — wartete wieder mal. Ein paar kitschige Bilder zierten die Wände. In einer gläsernen Vase standen ein paar dünne Bambusstäbe und ein oszillierender Standventilator fächelte uns etwas abgestandene Luft zu. Hinter den Türen hörte ich Wortwechsel, die wohl aus Zwiegesprächen zwischen Arzt und Patient bestanden. Ich hörte auch ein vertrautes Schlurfen sich nähern. Aha, die türkisfarbene Jogginghose näherte sich! Er, der solcherart Behoste, nahm neben mir Platz. Ich dachte noch – bitte keine Krankengeschichten – da ging's auch schon los. 20 Minuten später — links von mir öffnete sich eine Tür und ich hörte meinen Namen, gerufen von "meinem" Doktor. Dann ging alles sehr schnell. "Wie geht's, wie steht's, helfen die Tabletten? Ihre Thrombose ist ja schon weniger auffällig geworden. Ich verschreibe Ihnen noch einmal die gleichen und im November sehen wir uns dann wieder."

Zufrieden verließ ich die Praxis. Draußen empfingen mich ein strahlend blauer Himmel und eine wärmende Sonne. Der Tag kann, ohne gelangweilte Patientengesichter, schmutzige Jogginghosen und dem Pseudo-Palisanderfußboden, so schön sein. Beim nächsten Besuch nehme ich mir etwas zu Lesen mit. Das habe ich mir fest vorgenommen.

Euer

Dienstag, 31. März 2015

Dieser Blog ist bis auf Weiteres . . .

Samstag, 1. November 2014

Novembergrau



Kalender, Kalender, du bist ja schon so dünn!
Jetzt ist es bis Weihnachten nicht mehr lange hin.
Euer

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Das letzte Quartal . . .

. . . hat begonnen, den Rest schaffen wir auch noch. Dafür wünsche ich Euch gute Gesundheit und Glück.

Euer

Freitag, 1. August 2014

138 Jahre alt . . .

. . . wäre mein Lieblingsopa heute, am 1. August, geworden. Nun bin ich schon seit 29 Jahren selbst ein Großvater. Ach ja, die Zeit rennt . . .

Ich wünsche Euch allen ein nicht zu heißes Wochenende! Die größte Hitze dürften wir wohl hinter uns haben. Etwas Regen wäre jetzt schön.

Euer

Montag, 14. Juli 2014

Was für ein Spiel!!!

Spannend bis zum Schluss und dazu auch noch mit einem guten Ausgang — für die deutsche Mannschaft. Schade, dass der italienische Schiedsrichter seine gelbe Armbinde mit den drei schwarzen Punkten nicht trug. Dann hätte man gleich gewusst, dass er streckenweise recht blind war. Wie sonst konnte es angehen, dass er mindestens zwei sehr böse Fouls der Argentinier an deutschen Spielern "übersehen" hat? Egal, es hat gereicht. Deutschland hat den Titel.
Wart Ihr heute Morgen auch so müde?

Ach ja, hier gibt es wieder ein neues Video, das ich bei einem Treffen mit anderen Hobbyfliegern aufgenommen habe. Frau Stellinger hat mich mit ihrer Kamera unterstützt, damit eine kleine Videomischung entstehen konnte.

Euer

Dienstag, 1. Juli 2014

Zweite "Halbzeit"

Aus aktuellem Anlass habe ich für die Überschrift mal einen Begriff aus der Fußballwelt gewählt. Auch für das Jahr 2014 hat die zweite Halbzeit begonnen, und die meisten von uns warten immer noch auf den Sommer. Wenn er sich nun nicht bald auf dem Spielfeld sehen lässt, zeige ich ihm die gelbe Karte.

Euer

Montag, 2. Juni 2014

Juni 2014

Dienstag, 6. Mai 2014

Kindermund

Peter sieht, wie seine kleine Schwester aus einer Pfütze Wasser trinkt. "Das darfst du nicht. Davon kann man krank werden, weil in der Pfütze Bakterien sind!"

Darauf seine Schwester ganz gelassen: "Die sind alle tot. Ich bin vorher mit dem Fahrrad durchgefahren!"

Euer

Der Stellinger

stellinger

Meine Gadgets

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Lieber was großes!
Bemerkenswert wie klein so eine Drohne sein kann aber...
Denis (Gast) - 19. Jun, 13:10
Sensationell!
Handtellergroß. Das ist schon eine Hausnummer....
widder49 - 15. Jun, 15:43
Sehr schön! Das...
Sehr schön! Das ist so ähnlich wie bei unserer...
Elke (Gast) - 13. Jun, 19:11
Lieber Jürgen,
danke für die herrlichen Aufnahmen. Ja, die Berge,...
Morgentau (Gast) - 12. Jun, 14:18
Kaktus, die Zweite
Während die erste Blüte (unten) nicht mehr...
stellinger - 12. Jun, 11:22
Hallo kelly,
ja, der Kaktus steht draußen, hat aber ein schützendes...
stellinger - 12. Jun, 10:30
Ein sehr stattliches...
Ein sehr stattliches Exemplar von einem Kaktus und...
Elisabetta1 - 12. Jun, 00:09
Sturm und Regen hattet...
Sturm und Regen hattet ihr? So schlimm war es hier...
Kelly (Gast) - 11. Jun, 19:23

Suche

 

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this topic

twoday.net AGB